Andreas Wirth Quintett

Mo 17.10. – Beginn: 21:00 Uhr – Eintritt: 10/5 €

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Das Andreas Wirth Quintett hat durch eine gemeinsame Jam Session zusammengefunden. Die Musiker kennen sich seit Jahren und haben teilweise in verschiedenen Konstellationen zusammengespielt. Das Quintett widmet sich vorwiegend den goßartigen Kompositionen der sechziger Jahre.


Ignaz Dinné, Saxophon
Ignaz Dinné wuchs umgeben von der Musik seines Vaters Ed Kröger in Deutschland auf. Im Alter von 17 Jahren begann er Saxophon zu spielen und wurde bald eingeladen im Bundes Jugend Jazz Orchester (Bujazzo) Mitglied zu werden, wo er sich als Solist hervortat. Ignaz erhielt ein Stipendium für das weltbekannte Berklee College of Music in Boston. Dort gründete er das IGNAZ DINNÉ International Quartet mit dem er kontinuierlich tourte. Ignaz Dinné wurde daraufhin eingeladen als erster Europäer und einziger Saxophonist am Thelonius Monk Institute of Jazz zu studieren. Das Ensemble des Instituts tourte mit den Gastsolisten Herbie Hancock und Wayne Shorter durch Indien und Thailand. Ignaz studierte und konzertierte mit bekannten Künstlern wie Wynton Marsalis, Jackie McLean, Jimmy Heath, Ron Carter, Clark Terry, Barry Harris, Slide Hampton, Tootie Heath, Bobby Watson, Al Grey, James Moody, Branford Marsalis, John Abercrombie, Lewis Nash, John Faddis und vielen anderen. Nach Beendigung seiner Ausbildung zog er nach New York City und wurde schnell zu einem der vielversprechendsten Saxophonisten in der Jazzszene. Seit dem Umzug nach Berlin arbeitet Ignaz weiter mit seiner New Yorker Band, sowie anderen Bands aus Europa und hat bisher 2 Alben herausgebracht. Sein zweites Album ist unter dem Namen IGNAZ DINNÉ, THE NEXT LEVEL, featuring RON CARTER im
Februar 2008 erschienen.

Dima Bondarev, Trompete
Dima Bondarev hat sich längst einen Namen als einer der angesehensten Nachwuchsmusiker in Deutschland gemacht. Der 1984 in der Ukraine geborene Bondarev begann im Alter von neun Jahren Trompete zu spielen und lebt seit 2013 in Berlin, wo er sowohl seinen Bachelor als auch seinen Master am Jazzinstitut Berlin (JIB) absolvierte. Er hat mit vielen herausragenden Musikern der europäischen und amerikanischen Jazzszene zusammengearbeitet, darunter Greg Cohen, Joey Baron, NDR Big Band, Jim Black, Nels Cline, Steve Turre, Conrad Herwig und viele andere. Zu den Höhepunkten seiner Karriere gehören: 2. Preis des „50th Jazz and Odra Festival“ in Wroclaw (Polen, 2014), 1. Preis des Festival de Jazz à Montauban (Frankreich, 2014) und der JIB Jazzpreis der Karl Hofer Gesellschaft Gestiftet von Toni und Albrecht Kumm (Deutschland, 2015), 2. Preis des Umbria Jazz Festivals (Italien, 2017) Kurz nach seinem Master Abschluss 2020 in Komposition bekam er das Else Neumann Stipendium und 2021 das Scholarship Programm Focusyear am Jazzcampus Basel.

Alex Maksymiw, Gitarre
Alex Maksymiw is a guitarist/composer from Toronto, Canada and resides in Berlin. He has played and or recorded with MarcusStrickland, David Binney, Sam Harris, Reggie Washington, Michael Bowie, and many of the worlds best musicians. He is active on the music and creative scene in Berlin and has performed extensively in Europe and North America and Asia. He has performed asa sideman dozens of commercially available
recordings and has 5 albums of his own as a leader.

Benjamin Lehmann, Kontrabass
Ben Lehmann 1990 in Berlin geboren, ist ein Aktivposten der jüngeren modernen Berliner Jazz Szene. Er spielt in vielen verschiedenen Formationen mit den führenden Imporvisatoren verschiedener Generationen des deutschen Free Jazz und unterhält mehrere eigene Formationen die sich den Kompositionen Benjamin Lehmanns sowie der anderen Bandmitglieder widtmen. Herauszuheben ist die musikalische Zusammenarbeit mit unter anderem Christof Thewes, Henrik Walsdorff, Rudi Mahall, Jan Roder, Anna Kaluza, Paul Engelmann, Martial Frenzel, Florian Müller, Hartmut Oswald, Jan Leipnitz, Johannes Barthelmes und vielen anderen.

Andreas Wirth, Drums
Andreas Wirth begann seine musikalische Laufbahn im Alter von 14 Jahren als DJ eines Soundsystems. 2 Jahre später gründete er seine erste Band, in der er Schlagzeug spielte. Inspiriert vom Hip Hop, Punk und Grunge der 90er Jahre entdeckte Wirth schließlich auch Jazz, Funk und Soul für sich. Nach Studienaufenthalten in Freiburg bei Hiram Mutschler und Aschaffenburg bei Claus Hessler ging Wirth in die Niederlande um erst in Den Haag und dann in Groningen bei Ralph Peterson Jr. und Owen Hart Jr. Schlagzeug am Prins Claus Conservatorium zu studieren. Im Herbst 2006 folgte der Umzug nach Berlin. Dort gründete er 2009 mit dem US-amerikanischen Bassisten Sean Pentland und dem aus Frankreich stammenden Pianisten Thibault Falk das Andreas Wirth Trio. Unter dem Titel „Von A bis W“ veröffentlichte die Band im Frühjahr 2011 bei Hawkhill Records ihr erstes Album. Im Dezember 2019 folgte das aktuelle Album „Bei Ernst“ mit Attila Muehl (Gitarre) Steffen Kistner (Kontrabass) sowie als Feature Gast Ignaz Dinne (Saxophon). Andreas Wirth spielt darüber hinaus u.a. mit Panda Syndikat (Jazz – Instrumental – Hip Hop), Polysphere Trio (Groove Jazz), Martin Weiss String Matrix (Jazz), Antonia von Romatowski, Louisa von Spies (Singer Songwriter) und vielen mehr.

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