Das Donnerstagskonzert: Tabeah

Do 7.6. – 21:00 h – Eintritt: frei
Leider keine Reservierung möglich.
Wer zuerst kommt, sitzt am besten!

Das Donnerstagskonzert: Tabeah
Tabea Mangelsdorf (voc), David K. Ehlers (keys), Christian Grothe (g,fx), Jan Neumann (b), Simon Jurczewski (dr)
…cinematic art Pop with elements of jazz, world and trip-hop.

Es gibt Musik, die eigene Welten schaft. Die einen einhüllt in eine Klangdecke und mit auf die Reise nimmt. Tabeahs Musik tut das. Mit ihrem ersten Album Stars At Eye-Height (Fattoria Musica Records) veröffentlicht Tabeah eine unprätentiös intime und große Musik. „Dieses Album ist meine Suche nach der absoluten Freiheit, die sich zwischen der verspielten Kindlichkeit und der wahnsinnig starken Wildheit meiner Seele bewegt“, erklärt Tabeah.
Jeder Song hat seine eigene Klangsprache. Mal flüstert die Musik zerbrechlich zart, mal tänzelt alles im witzelndem Pizzicato und mal wird in einer Epik der Spannungsbogen bis an die Grenze gedehnt, dass man am Ende der Reise gerade noch das Gefühl hat, heil angekommen zu sein. Sphärische und orchestrale Gitarren- und Streicherklänge getrieben von der Rhythmusgruppe und eine unverkennbar expressive Stimme, die klar darüber fliegt. Es sind kunstvolle Lieder, fast Pop, nicht so recht Post-Rock, viel Weltmusik mit klassischen Elementen und Melodien wie Filmmusiken.
Ihre Songs sind beinahe politisch doch zu poetisch, um sich darauf zu beschränken. Jedes dieser Kunstwerke will zur Freiheit und zur inneren Lebendigkeit. Spielerisch und fantasievoll, wild und herausfordernd oder ganz ursprünglich spirituell. Die Intimität und Tiefe dieser Werke berührt und öffnet. Man ist gleichzeitig weit weg und sich selbst ganz nah.
Seit sie 15 Jahre alt ist, bereist die Sängerin und Komponistin Tabea Mangelsdorf (Tabeah) aus Abenteuerlust und Interesse am Menschen die Welt. Sie lebte ein Jahr in Australien, studierte klassischen Gesang in den USA und später Pop-Gesang in Osnabrück. Dann pilgerte sie durch die Krisengebiete der Westbank, lebte in den einst gefährlichsten Favelas der Welt in Sao Paulo, sammelte monatelang die Geschichten der Unberührbaren in Indien und verarbeitet all diese Erfahrungen in ihrer Musik. Seit 2010 ist sie immer wieder in den USA, Deutschland und Brasilien auf Tour — solistisch und mit verschiedenen Projekten. 2013 gründete sich dann die Band „Tabeah“, die seither in Deutschland unterwegs ist. Regelmäßig arbeiten sie mit einem Streicher- und Bläsertrio zusammen.
Das Ergebnis: Die unverkennbar klare und expressive Stimme von Tabea in einer Klangwelt voller Farben.

www.tabeahmusic.com
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