For Free Hands

Sa 08.01. – Beginn: 21:00 Uhr – Eintritt: 15/10 €

ANMELDUNG RATSAM! Mail an: info@kunstfabrik-schlot.de
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Es gilt die 2 G Regel!
Zutritt also nur für Geimpfte und Genesene!

Ab dem 28.12. gelten für unsere Gäste vorerst folgende Verschärfungen. Zusätzlich zu der bestehenden 2 G-Regel muss ein Negativtest (< 24h) vorgezeigt werden. Hiervon ausgenommen sind Geboosterte. Außerdem ist eine FFP 2 Maske zu tragen.
Am Platz kann diese abgesetzt werden.

FOR FREE HANDS | Berlin . Sofia . Rom . Montevideo|
URBAN JAZZ . FUSION

Roberto Badoglio (IT) e-bass | Vladimir Karparov (BG) soprano & tenor saxophon | Andreas Brunn (D) 7 string acoustic guitar, e-guitar | Diego Piñera (UY) drums, percussion

FOR FREE HANDS wird als Teil der in Berlin lebenden internationalen Jazz Community wahrgenommen. Das Ensemble war Preisträger des vom Berliner Kultursenat ausgerichteten Studiopreis Jazz. Die CD „Kaleidoscope Freedom“ erschien bei LAIKA Records.

Das Ensemble verkörpert einen immer stärkeren Bezug des zeitgenössischen Jazz auf europäische  Musiktraditionen.  Dabei  werden  lebendige,  urbane  Sounds  kreiert, die sich auf den aktuellen Zeitgeist und Europa beziehen. In Berlin, der Stadt die mit ihrer faszinierenden und facettenreichen Szene eine  ungeheure  Anziehung  auf  Künstler  aus  aller  Welt  ausübt,  trafen  die  Musiker  dieses  innovativen Ensembles zusammen.  For Free Hands existiert seit 20 Jahren, Gründungsmitglieder waren der Schweizer Chapmanstick-VirtuoseHans  Hartmann  und  der  US-Drummer  Ned  Irving,  Das  Ensemble  veröffentlichte 4  CDs  und  konzertierte inzwischen auf einer Vielzahl internationaler Festivals.  Christian Erber – NDR: „ … Europa wächst zusammen und ein Quartett aus Berlin liefert den Soundtrack dazu.  For  Free  Hands  vereinen  moderne  Jazz-Arrangements  mit  Klängen  und  Rhythmen  des  Balkans. „Kaleidoscope Freedom“ heißt das vierte Studioalbum des internationalen Ensembles. Denn „es gibt keine Freiheit, ohne gegenseitiges Verständnis“ zitiert die Band den französischen Philosophen Albert Camus.Im JAZZ  PODIUM  2015-01  wurde  ein  2-seitiges  Interview  mit  dem  Bandleader Andreas  Brunn veröffentlicht  ,  welches  viel  über  das  Ensemble  FOR  FREE  HANDS  berichtet.  Weiterhin  schrieb SPIEGEL ONLINE über die CD „Kaleidoscope Freedom“. Christian Erber präsentierte FOR FREE HANDS in derNDR-Sendung “PlayJazz” und Ulf Drechsel bei RBB Late Night Jazz.

Christian Erber – NDR: „ … Europa wächst zusammen und ein Quartett aus Berlin liefert den Soundtrack dazu. For Free Hands vereinen moderne Jazz-Arrangements mit den Rhythmen des Balkans. „Kaleidoscope Freedom“ heißt das vierte Studioalbum des internationalen Ensembles. Denn „es gibt keine Freiheit, ohne gegenseitiges Verständnis“ zitiert die Band den französischen Philosophen Albert Camus.      

In der aktuellen Besetzung spielen der Echopreisträger Diego Piñera (UY) am Schlagzeug und der Bassist Roberto Badoglio (I), welcher in NY bei Matthew Garrison studierte. Vladimir Karparov (BG) spielt die Saxofone und Andreas Brunn (D) 7-saitige Akustikgitarre & E-Gitarre. In dieser Konstellation stehen tatsächlich 4 Nationen auf der Bühne.

Presse :

Jazzpodium CD Rezension : “ … Andreas Brunn ist ein engagierter Gitarrist und Komponist, ein aktiver Brückenbauer und Versöhner und besonders dem Osten zugetan, nota­bene Bulgarien. … „Perpetuum five“ kommt als elektrifizierter Postbop, griffiger, eckiger, kantiger, böser, wütender, jazziger. Da sind Karparov und Brunn besonders lebendig und markant.

Und da ist der unbequeme „Magic Friday“ oder man nehme „East Side Gallery Story“ als die Story eines Quar­tetts, das sich prima in der Welt zurecht­finden könnte, stattdessen aber die Lasten (zeit)historischer Aufarbeitung und Verantwortung klaglos zu Musik macht, die unbequem sein muss. Und genau dann ist sie am besten.”

Modernícolas : FOR FREE HANDS @ MALAGA JAZZFESTIVAL: „… ein Neuer Weg zum Verstehen des Jazz… Synergy ist das Wort, um dieses Berliner Quartett zu definieren. For Free Hand stehen für zeitgenössischen Jazz. Dissonante Klänge entwickelten sich zu schönen Melodien, welche über einem variantenreichen Rhythmusteppich schweben. Dieses eindrucksvolle Quartett schlug mit seiner Musik, welche verschiedenste Kulturen vereinigte, alle Anwesenden in ihren Bann. ….“

Gaildorfer Rundschau : „… Spezialisiert auf höllische Rhythmen – Überschwänglich, überbordend und mitreißend – so präsentierte sich das Quartett „For free Hands“. Die Kompositionen aus ihrem neuem Studioalbum „Kaleidoscope Freedom“ überraschten das Publikum. Die polymetrischen Konzepte erzeugten eine ungewöhnliche Spannung in der Musik. Wenn bei „Magic Friday“ sich dann noch Gitarren- und Saxophonkadenzen über einem 13/16 Takt mischten, waren die Musiker in ihrem Element. Das Publikum war von „For free Hands“ einfach baff. …“

JAZZ thing CD Rezension : „ … Wer zählen kann, ist eindeutig im Vorteil, und Bruchrechnen schadet auch nicht. 5/8, 7/8 & 13/16 ist das rhythmische Gewebe, welches das multikulturelle Berliner Vorzeigequartett For Free Hands auf seiner neuen CD „Kalei­doscope Freedom“ knüpft, und es strotzt nur so von überraschenden Wendungen und Drehungen, von Fallstricken und kniffligen Zahlenklippen.

Da spielen biografische Ver­weise ebenso eine zentrale Rolle wie die Of­fenheit für die vielen Facetten des Anderen, auf das sie in der einstigen Mauerstadt sto­ßen. Aber Biografie und Identität sind nicht alles, entscheidend ist vielmehr die selbstver­ständliche Sicherheit, mit der das Quartett die verschiedenen Facetten des elektrifi­zierten Jazz ansteuert und mit Energie auf­lädt – und auch entscheidend ist die überbordende Spiel­freude. …“ Stephan Hentz.

Biografien:
Andreas Brunn studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar Gitarre und Musiktheorie. Beim Gitarrenkompositionswettbewerb Open Strings des Fachmagazins Akustik Gitarre gewann er mit seiner Komposition Two Faces den 1. Preis. Der Gitarrist konzertierte auf europäischen und asiatischen Festivals und arbeitete u.a. mit Uli Bartel, Mack Goldsbury, Ralf Siedhoff, Ferenc Snetberger, Stojan Yankoulov, Ateshan Husseinov und Petri Hakala. Andreas Brunn nahm bei Topo Gioa Unterricht im Congaspiel und unterrichtet auch Percussion nach der Ta-Ke-Ti-Na Methode. 2003 war er als Stipendiat der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin in Bulgarien und 2008 ebenfalls als Stipendiat in Finnland. Im Sommer 2004 und 2007 hatte er die künstlerische Leitung des von der EU unterstützten Projektes „Junge Musik Karawane-Europa“ inne, welches in beiden Jahren mit jungen Musikern aus Europa 7.500 km unterwegs war und dabei in einer Vielzahl von Ländern auf renommierten Festivals gastierte. Er leitet das Quartett For Free Hands, komponiert die Musik und veröffentlichte 4 CDs mit dem Ensemble. Weiterhin veröffentlichte er CDs mit den Duos Karparov & Brunn, Hartmann & Brunn, dem Ensemble der „Jungen Musik Karawane 2004 und 2007“ und dem Trio BalkaNova mit der bulgarischen Sängerin Viktoria Lasaroff.

Vladimir Karparov begann 1999 in der Hamburger Hochschule für Musik und Theater Jazz zu studieren. Im Jahr 2002 siedelte Karparov nach Berlin über und schloss sein Studium erfolgreich an der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler ab. Der Saxophonist konzertierte und erspielte sich Preise auf europäischen, asiatischen und lateinamerikanischen Festivals. Vladimir Karparov arbeitet u.a. mit Theodosii Spassov, Jiggs Whigham, Gerard Presencer, Ivo Papasov, Kenny Wheeler, Okay Temiz, John Hollenbeck, Gebhard Ullmann, Peter Herbolzheimer, Martin Lubenov und Stoyan Yankoulov. Er leitet das Vladimir Karparov Quartett und das Saxofon-Ensemble Forkolor und veröffentlichte CDs. Auszeichnungen: 1996- Gewinner des Preises „Bester junger Jazzmusiker des Jahres“ in Bulgarien; 1999- 3.Preis beim Internationalen Jazzwettbewerb in Monaco; 2000- Preisträger beim „Medica pro Musica“ in Düsseldorf.

Diego Pinera
Der deutsch-uruguayische Schlagzeuger Diego Pinera ist in Montevideo (Uruguay) geboren und aufgewachsen. Aufgrund seiner deutscher Vorfahren lebt er nun seit mehreren Jahren in Deutschland. Er studierte Schlagzeug am Berklee College of Music (USA), an der University of Music in Havanna (Cuba) und an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Er erhielt Unterricht von Danilo Perez, Bob Moses, Jose Luis Quintana „Changuito“, Kenwood Denard. Zurück in Uruguay gründete er das “Diego Pinera Trio” und nahm die CD “Buscando” mit dem Label Perro Andaluz auf. Schließlich kam er nach Deutschland, wo er ein Quartett in Berlin gründete – es entstanden die Alben „Reflexiones feat. Tony Lakatos“ und im Jahr 2014 folgte „Strange Ways“ im Rahmen der Jazz thing Next Generation Series. Das aktuelle Album „my Picture“ nahm Diego Pinera zusammen mit Mark Turner und Ben Street im Januar 2015 in New York auf. Zur Veröffentlichung des Album im April 2016 tourte er als Trioformation mit dem Ausnahmesaxofonisten Donny McCaslin und dem talentierten Bassisten Phil Donkin. Als Sideman, spielte er ferner mit Musikern wie Jerry Bergonzi, Danilo Perez, Hans Glawischnig, Dan Tepfer, Alex Sipiagin, Miguel Zenon, Wilson de Oliveira, Tony Lakatos, Nene Vazquez, Joe Gallardo, Katja Riemann, Nils Wogram und Paul Brody. Diego Pinera wurde 2015 sowie 2017 für den Musikpreis ECHO Jazz in der Kategorie „Bester Instrumentalist des Jahres national Drums/Percussion“ nominiert.

Roberto Badoglio
Roberto Badoglio wurde 1984 geboren und begann nach einem Klavierstudium für einige Jahre Bass zu spielen. Mit 16 Jahren nahm er Privatunterricht in Frankreich bei Dominique Di Piazza und in New York bei Matthew Garrison und Skuli Sverrisson. 2005/06 besuchte er das Berklee College of Music in Boston, wo er auch Gelegenheit hatte, privat mit dem Posaunisten Hal Crook zu studieren und mit der renommierten Pianistin Joanne Brackeen in ihrem Ensemble zu spielen. Nach Berklee zog er nach NY City, schloss sich der Band der Popsängerin Adama an und spielte weiterhin in der Stadt und auf internationalen Tourneen mit vielen großen Musikern der New Yorker Szene, wie Louis Cato, Marko Djordjevic, Brad und Eliot Mason, Hara Garacci. und viele andere. Während dieser Zeit nahm er sein erstes Soloalbum „Re-Evaluation Time“ auf und veröffentlichte es 2010. Roberto lebt derzeit in Berlin und führt die internationale Band Beyond Turbines zusammen mit Bjössi Klütsch an der Gitarre, Steve Hunt an den Tasten und Virgil Donati am Schlagzeug an. Im November 2015 haben sie ihr Debütalbum „Beyond Turbines“ veröffentlicht. 2017 veröffentlichte er sein zweites Soloalbum „Lapse Of Worry“

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