Marta Bizoń & Band, „Szalona rodzina / Eine verrückte Familie“

Do 19. 08. – Einlass: 19:00 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: frei >Anmeldung erforderlich: info@pol-in.eu

Der Verein POLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V. präsentiert:

„Grenzenlos“

9. Begegnungen mit Gesungener Poesie und Theaterchansons aus Polen

Gesungene Poesie (Poezja Śpiewana), das ist mehr als nur ein Chanson. Es ist die besondere Form eines lyrischen Liederabends, wie sie in Polen vor fast 100 Jahren erfunden und durch die populären Festivals von Krakau, Allenstein und Breslau wieder weit verbreitet ist: Vertonte Gedichte bekannter polnischer Dichter werden von begabten Schauspielern zu unterhaltsam-geistreichen Liederabenden arrangiert. Oft geht es darin um Liebe, Leidenschaft und die Beziehung zwischen den Geschlechtern. Immer aber bestechen die Lieder durch ihren Wortwitz und originellen, frischen Blick auf die Welt.

Marta Bizoń – Schauspielerin und Autorin, studierte an der Staatlichen Theaterhochschule Krakau. Seit 1997 gehört sie zum Ensemble des Volkstheaters in Krakau und gastiert oft im Słowacki-Theater Krakau, der Krakauer Oper, Theater STU, Piwnica pod Baranami sowie dem Polnischen Theater Breslau. Sie spielte in Kinofilmen wie „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg und „Quo Vadis“ von Jerzy Kawalerowicz mit. Seit sie 1995 das XVI Festival des Theaterchansons in Breslau gewann, ist sie eine gefragte Interpretin von Werken in Polen bekannter Autoren wie Leopold Kozłowski, Jacek Cygan, Krzesimir Dębski oder Zygmunt Konieczny. Viel Anerkennung und sehr gute Kritiken bekam sie zuletzt für die Darstellung der Florence Foster Jenkins in „Boska“. Zum wiederholten Mal in Berlin, präsentiert Marta Bizoń, in Begleitung einer verrückten Familie, ein Programm in dem jedes Lied eine eigenständige Geschichte erzählt – unterhaltsam, emotional berührend und beispielhaft für ein Soloprogramm zur Gesungene Poesie aus Polen.

Moderation, Übersetzung, Projektkoordination: Celina Muza

Wir bitten nur um verbindliche Zusagen.
Aufgrund der Corona-Bestimmungen begrenzte Zuschauerzahl!
Zwischen den Tischen wird jeweils 1,5 m Abstand gehalten.
Die Gäste werden gebeten die vorbereitete Bestuhlung einzuhalten.

Das Projekt „Grenzenlos“ wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, sowie durch das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen.

Photo: Anna Ciupryk