Montagsjazz: Gilbert Paeffgen Trio

Mo 7.10. – 21:00 h – Eintritt: frei
Leider keine Reservierung möglich.
Wer zuerst kommt, sitzt am besten!

Montagsjazz: Gilbert Paeffgen Trio
Raphael Loher (p), Claude Meier (b), Gilbert Paeffgen (dr, hammered dulcimer)

Das Gilbert Paeffgen Trio gibt es seit 2001. Der Musiker Gilbert Paeffgen schuf sich mit dieser Formation eine Plattform, auf welcher er sich sowohl als Schlagzeuger wie auch als Hackbrettspieler bewegen und forschen kann. Sein Herzensanliegen war und ist es außerdem, neben seiner Tätigkeit als Schlagzeuger, das Traditionsinstrument Hackbrett in den musikalischen Prozess zu integrieren: Das Hackbrett ist oftmals Ausgangspunkt seiner Kompositionen und live ein bedeutender Teil der Konzert-Performance. Obgleich das Gilbert Paeffgen Trio mit dem stets gleichen instrumentalen Set Up von „Piano – Bass – Schlagzeug/Hackbrett“ immer wieder als „Piano Trio“ verortet wird, entzieht es sich damit doch den gängigen Kriterien.
Der Jazzjournalist Tom Gsteiger schrieb dazu: „…Klaviertrios gibt es im Jazz fast wie Sand am mehr. Es gibt sehr, sehr viele sentimentale Trios. Und es gibt sehr, sehr viele trendige Trios. Und dann gibt es noch ein paar wenige wirklich einzigartige Trios: Sie besetzten eine sehr kleine Nische innerhalb einer sehr großen Nische. In dieser sehr kleinen Nische bewegt sich seit gut einem Vierteljahrhundert auch der Schlagzeuger Gilbert Paeffgen. Weil er die meisten seiner Trio-Stücke auf seinem Zweitinstrument, dem Hackbrett, komponiert, unterscheiden sich diese Stücke deutlich vom „courant normal“ des Klaviertrio-Jazz; kommt hinzu, dass Paeffgen das Hackbrett auch im Trio ab und zu auf hypnotische Weise zum Einsatz bringt. Die Stücke Paeffgens oszilleren auf faszinierende Weise zwischen folkloristischer Eingängigkeit und modernistischer Abstraktion – und lassen sich letztlich keinem Genre eindeutig zuordnen. Mit anderen Worten: Sie sind vieldeutig und facettenreich…“
Und an anderer Stelle:
„…Paeffgen agiert als gleichermaßen sensibler und impulsiver „Primus inter pares“. Er prägt den wunderbar transparenten Bandsound nicht nur durch sein außerordentlich feinnerviges und vielfarbiges Schlagzeugspiel, sondern natürlich auch durch die hypnotischen Tonkaskaden, die er dem Hackbrett entlockt – nicht selten verschmelzen Klavier und Hackbrett zu irisierenden Klangflächen. Hier sind keine Jazzpuristen am Werk, sondern weltoffene Musiker, in deren Schaffen sich Forschungsdrang und Formbewusstsein die Waage halten. Mit Raphael Loher am Piano sowie dem Bassisten Claude Meier hat er zwei Musiker dabei, die mit Klarheit und Überblick für einen Schwebezustand zwischen Trance und Traum und Tanz sorgen……“

https://gilbertpaeffgen.com/current-projects/gilbert-paeffgen-trio/
Für mehr Fotos:
https://gilbertpaeffgen.com/about-me/
Oder auch unter:
https://gilbertpaeffgen.com/pictures/

www.raphaelloher.com
www.claudemeier.ch
www.gilbertpaeffgen.com

Unterstützt durch: Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

 

Foto: M.Friderich