Musina Ebobissé Quintet

Di 17.12. – 21:00 h – Eintritt: frei
Leider keine Reservierung möglich.
Wer zuerst kommt, sitzt am besten!

Musina Ebobissé Quintet

Musina Ebobissé (sax, comp.), Olga Amelchenko (sax),
Povel Widestrand (p), Igor Spalatti (b), Moritz Baumgärtner (dr)

Seit seiner Ankunft in Berlin 2014 erarbeitete sich Musina Ebobissé einen Ruf als vielschichtiger, kreativer Musiker und vervielfachte seine musikalischen Entdeckungen und Möglichkeiten Er entwickelte seine Persönlichkeit als Saxophonist und Komponist durch musikalische Projekte unterschiedlichster Art. Das Musina Ebobissé Quintet ist das Resultat all seiner Einflüsse und musikalischer Affinitäten.

Aus unterschiedlichen Musikklängen, wie dem Jazz der 60er, klassischer Musik des 19. und 20. Jahrhunderts sowie modernem Rock schöpft die Band ihre Inspiration. Die Energie und Art des Zusammenspiel ist jedoch eher beeinflusst von den Ensembles John Coltranes, Miles Davis, und Wayne Shorters. Die Stücke zeigen Melodienkurven, die an Werke von Komponisten wie Maurice Ravel, Claude Debussy, und Alexander Scriabin erinnern. Die Strukturen und Farben der Kompositionen tragen Einflüsse von Arnold Schönberg und Anton Webern Zwölftonmusik. Das Verhältnis zwischen Improvisierter Musik und komponierten Passagen ähnelt der Musik Steve Colemans, John Hollenbecks, Tony Malabys oder John O’Ghallager.

Es geht also um zeitgenössischen, facettenreichen Jazz, der von verschiedensten Stimmungen lebt. Seine Suche nach Authentizität liegt in dem Kontrastspiel und der Kontinuität, die durch die Kompositionen und das gemeinsame Improvisieren zum Ausdruck kommen. Die Musik von Musina Ebobissé Quintet wie ein Märchen aus Klang, das den Zuhörer auf einen musikalischen Trip einlädt.