Plejaden Quartett & Guests

Di 23.11. – Beginn: 21:00 Uhr – Eintritt: 10 €

ANMELDUNG RATSAM! Mail an: info@kunstfabrik-schlot.de
REGISTRATION IS ADVISABLE! mail: info@kunstfabrik-schlot.de

Es gilt die 2 G Regel!
Zutritt also nur für Geimpfte und Genesene!

Antonis Anissegos (p), Kubi Kubach (b), Denis Stilke (dr),
Paul Schwingenschlögl (tp, flh)
& Special Guests: Jan von Klewitz (as), Petra Woisetschläger (p)

Contemporary Jazz

Plejaden Quartett & Guests präsentiert:

Die Oumuamua Suite

„Oumuamua“ flog nahezu senkrecht zu den Bahnebenen der Planeten in unser Sonnensystem ein. Am 2. September 2017 durchquerte es zwischen Sonne und Merkur die Ekliptikebene. Rückrechnungen ergaben eine Herkunftsrichtung aus dem Sternbild Leier, nicht weit entfernt von dessen Hauptstern Wega. Die Entdeckung von „Oumuamua“, einem rätselhaften interstellaren Objekt aus fernen Welten, bildet den Ausgangsstoff, aus dem Paul Schwingenschlögl seine neue Komposition „Oumuamua Suite“ schmiedet. Bereits bei seinem letzten erfolgreichen Projekt „Plejaden Suite“ ließ er sich durch Weltraumfantasien inspirieren. In gewissem Sinne ist dies eine Fortsetzung der „Plejaden Suite“, jedoch noch gewagter und mit erweiterterter Besetzung.

Mit einer ganz eigenen expressiven Tonsprache lässt sich Schwingenschlögl durchs Universum treiben, auf der Suche nach dem rätselhaften „Oumuamua“. Komplexe kompositorische Teile wechseln mit Regieanweisungen für ausgedehnte Solo- und Kollektivimprovisationen.

Den Kern des Ensembles bilden wieder die Musiker seines „Plejaden Quartetts“, neben Paul Schwingenschlögl selbst sind dies Antonis Anissegos am Wurlitzer und Klavier, Kubi Kubach am Bass und Denis Stilke am Schlagzeug. Dazu kommen der weit unterschätzte, geniale Altsaxofonist Jan von Klewitz, mit dem Schwingenschlögl seit den 1990ern immer wieder in diversen Konstellationen zusammenarbeitet, und die exzellente Pianistin Petra Woisetschläger, die verschiedenste musikalische Stile beherrscht, von den Klavierkonzerten von Schostakowitsch und Schubert über Pop, Jazz und Rock bis zu freier Improvisation.

Plejaden Quartett & Guests – Biographien der Musiker

Paul Schwingenschlögl – Trompete, Flügelhorn
In seiner Karriere bewies der österreichische Musiker sein Talent in vielen Bereichen: Er komponierte für Theater, Film, zeitgenössische Musik und modernen Jazz. Er spielte mit renommierten Jazzmusikern wie Gil Evans, Lew Soloff, George Adams, John Surman, Itaru Oki, Ernst-Ludwig Petrowsky, Johannes Bauer, Joachim Kühn und Joe Sachse, aber auch mit Musikern aus Westafrika, Ägypten, der Türkei, Japan und Indien. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen und Rundfunkmitschnitte zeigen seine musikalische Bandbreite. Sie reicht von Minimal Music bis zu Modern Jazz, von Weltmusik über Blues, Funk und Soul bis zu Avantgarde Rock. Seit 1987 lebt Paul Schwingenschlögl in Berlin und tritt regelmäßig an den wichtigsten Veranstaltungsorten der Stadt auf. Tourneen mit diversen kleineren und größeren Ensembles führten ihn durch ganz Europa, nach New York, Bangalore, Taschkent und Hongkong.
http://paul-schwingenschloegl.de/

Antonis Anissegos – Klavier, Fender Rhodes
Antonis Anissegos, der bereits im Alter von sieben Jahren Klavier zu spielen begann, studierte Komposition am Staatlichen Konservatorium von Thessaloniki, an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest, an der Wiener Musikschule und an der Musikhochschule Köln bei Krzysztof Meyer, sowie Jazzklavier bei John Taylor. Für seine Kammeroper „Hundeherz“ wurde Antonis Anissegos im Jahr 2000 mit dem ersten Preis des Berliner Opernpreises ausgezeichnet, für das Stück „Stirrings Still” erhielt er 2002 den Kompositionspreis des Berliner Senats. Seine Kompositionen für Kammerensemble, Orchester und Theater werden europaweit aufgeführt (Ensemble Modern, Ensemble Piandaemonium, Ensemble Mosaik, Ensemble Cornucopia, Ensemble DissonArt, Staatliches Orchester von Thessaloniki, Farbenorchester in Athen, Junge Philharmonie Thüringen). Als Pianist und Komponist wirkt er in diversen Projekten in ganz Europa mit, u.a. bei Trio IAMA, Lynx, Grix und dem European Music Project.
http://enstase.com/

Kubi Kubach – Kontrabass
Kubi Kubach, 1978 Gründungsmitglied der legendären Jazzband Bajazzo, studierte von 1979 bis 1983 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Kontrabass und Bassgitarre. 1983 kam es zu ersten Aufnahmen mit Bajazzo. In den Folgejahren gehörte er dem Helmut Forsthoff Trio und der Hannes Zerbe Blechband an, mit der er auch auf Tourneen war. Daneben spielte er mit weiteren bekannten Musikern und Ensembles, darunter Friedhelm Schönfeld, Zbigniew Namyslowski, Janucz Stefanski, der Gruppe African Chase Experience und dem Anatolian Jazz Orchestra. Kubi Kubach ist einer der begehrtesten Bassisten Deutschlands, seine Bogentechnik ist innovativ, klassisch beeinflusst und setzte einen neuen Trend. Musiker seines Genres weltweit erkennen zunehmend sein außergewöhnliches Talent und seine Virtuosität.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Kubach

Denis Stilke – Schlagzeug
Denis Stilke, in Weimar geboren, studierte Schlagzeug an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und am Berklee College of Music in Boston, USA. Aufgrund seiner Vielseitigkeit war und ist er ein gefragter Schlagzeuger für Studioaufnahmen und Liveauftritte und wirkte bereits bei über 30 Produktionen der unterschiedlichsten Stilistiken mit, von Metal über Ambient, Musical, Weltmusik bis Jazz. Als Teil der Berliner Szene konzertierte Denis Stilke u.a. mit Reiner Hess, Bernd Spanier, Florian Junker, Wolfgang Köhler, Guillerme Castro, Justo Perez, Patrick Braun, Axel Glenn Müller, Franz Bauer, Dirk Strakow, Jörg Schippa, Horst Nonnenmacher, Kai Brückner, Friedemann Gräf, Hub Hildenbrand und Rolf Zielke. Aktuell tritt er mit verschiedenen Bands vorwiegend aus den Bereichen Jazz und Weltmusik auf. Denis Stilke ist aber auch Autor mehrerer Lehrbücher für Marimba und Snaredrum und Juror bei „Jugend Musiziert“.
http://denisstilke-ondrums.de/

Jan von Klewitz – Altsaxophon
Nach dem Abitur begann Jan von Klewitz ein Studium an der Musikhochschule Köln und wurde Mitglied des Jugendjazzorchesters Rheinland-Pfalz, mit dem er u.a. auf Auslandstourneen nach Malta und in die USA ging. Während seiner Studienzeit arbeitete er mit Gene Mighty Flea Connors, Dieter Manderscheid und Georg Ruby und wirkte an Albenproduktionen von JazzHausMusik mit. Anfang der 1990er zog Jan von Klewitz nach Berlin, wo er ein eigenes Quartett gründete. Er wurde Mitglied des Deutsch-Französischen Jazzensembles unter der Leitung von Albert Mangelsdorff und im Berlin Contemporary Jazzorchester mit Alexander von Schlippenbach, Evan Parker, Aki Takase und Ernst-Ludwig Petrowsky. Er trat auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals auf, u.a. beim North Sea Jazz Festival, dem JazzBaltica oder der Internationalen Jazzwoche Burghausen. Mit der Band Yakou Tribe, für die er auch eigene Stücke komponiert, war er für das Goethe-Institut auf Afrikatournee, mit der Band Takabanda spielte er in Rom und Paris. Mit Christian von Kaphengsts Quartett Cafe Du Sport tourte er nach Indien und Pakistan. Gemeinsam mit dem Pianisten Markus Burger hat er vier CDs mit Spiritual Standards vorgelegt. Derzeit spielt Jan von Klewitz in verschiedensten Formationen, unter anderem in dem einzigartigen Trio Slowboy mit Hammond-Orgel, Schlagzeug und Saxofon.
https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_von_Klewitz

Petra Woisetschläger – Klavier

Nach ihrem Studium der Schulmusik und ihrer Ausbildung zur klassischen Konzertpianistin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main arbeitete Woisetschläger zunächst als Solistin und Begleiterin im Konzertbereich: Engagements beim Schleswig-Holstein Musik Festival, Heidelberger Frühling, Baden-Badener Sommer, Rheingau Musikfestival, Alte Oper Ffm, Schlosskonzerte Weimar u.a. kennzeichneten ihren Weg. In zahlreichen Musiktheaterproduktionen wirkt sie auch als Darstellerin mit. Danach erweiterte sie ihren künstlerischen Radius und arbeitete auch als Sängerin und Arrangeurin. Sie nahm an vielen namhaften Festivals in verschiedenen Besetzungen teil: Philharmonie Berlin, Jazzfestival Lünen, Jazzfestival Saarbrücken, open ear Festival Mannheim, ZKM Karlsruhe etc. Auch ist sie Gast-Sängerin des Jazzensembles „Bavarian Jazz & friends“ der Bayerischen Staatsoper.
Mit ihrem Mann Udo Betz, Kontrabass, gründete sie 2004 das Duo „FraGILe“ und veröffentlichte bisher fünf mit Auszeichnung versehene CDs (u.a. „audiophile CD des Monats“ in „AUDIO“). Das Duo FraGILe wird regelmäßig zu großen Produktionen zur Bearbeitung von klassischen Werken verpflichtet: u.a. die „Deutsche Winterreise“ und „Die Schöne Müllerin“ in Berlin, Nürnberg, Dresden etc., oder auch zu Rundfunkproduktionen beim SWR anlässlich der Kulturnacht „100 Jahre 1. Weltkrieg“. Es folgten Hörfunkproduktionen beim WDR mit den Schauspielern Leslie Malton und Felix von Manteuffel.
Petra Woisetschläger ist seit 2011 Professorin für Improvisierte Liedbegleitung an der Universität der Künste/Berlin.

https://www.facebook.com/Paul-Schwingenschl%C3%B6gl-Musiker-1477641669153569

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