Rodrigo Bauzá Group

Mi 18.12. – 21:00 h – Eintritt: € 15 / 10
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Rodrigo Bauzá Group
Rodrigo Bauzá (vio), Tal Arditi, (g), Igor Spallati (b), Diego Piñera (dr) + Gäste
Eigene Kompositionen. Contemporary Jazz

Rodrigo Bauzá ist in Argentinien geboren und lebt heute in Berlin, wo er als Geiger, Komponist und Arrangeur arbeitet. Seit 2014 ist er Mitglied des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und seit 2013 Gründungsmitglied des Cuareim Quartet, ein Streichquartett das sich hauptsächlich, mit eigenen Kompositionen und Jazz widmet.
Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Christian Zacharias, Caroline Widmann, Jean-Francois Heisser und Marie-Elisabeth Hecker. Von 2008 bis 2013 war er Mitglied des Cuarteto Arriaga, mit dem er in Asien, Europa und Südamerika konzertierte. Als Jazz-Geiger spielt er europaweit in verschiedenen Ensembles. In Argentinien hat er mit den besten Musiker der Popular Musik Szene gespielt, wie zum Beispiel den Sängern Juan Quintero und Liliana Herrero sowie dem Klarinettist Marcelo Moguilevsky.
Rodrigo Bauzá studierte erst in Uruguay und Argentinien mit Jorge Risi und dann an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig bei Professorin Mariana Sirbu.
Igor Spallati, geboren 1985 in Perugia (Italien) , begann im Alter von 11 Klarinette zu spielen. Mit 15 kam der elektrische Bass hinzu und mit 19 der Kontrabass.
2005 bis 2010 studierte er zuerst klassischen Kontrabass bei Silvio Bruni in Terni und bei Franco Petracchi in Cremona. Im Jahr 2010 zog er nach Berlin um sein Studium am Jazz Institut Berlin fortzusetzen. Dort lernte er bis seinen Abschluss im 2014 u.a. bei Greg Cohen, John Hollenbeck und Kurt Rosenwinkel. Der vielseitige Musiker hat Erfahrung mit mehrere Musikstilen gesammelt und auf zahllosen Bühnen in den ganzen Europa, Russland und Japan gespielt ( Konzerthaus Berlin, Suntory Hall Tokyo, Umbria Jazz Festival, Jazz at Baltica.. ) Unter anderem arbeitete er mit solche renommierten Künstler wie Joe Chambers, Billy Hart, Nasheet Waits, Fred Hersch, Ambrose Akinmusire, Jim Mcneely, Lewis Nash, Jay Anderson, Ronnie Burrage, Pietro Tonolo, Gabriele Mirabassi, Elias Stemeseder, Dado Moroni, Joe Hisaishi, Louis Bacalov, Nicola Piovani, David Russel und Marco Socias, .
Der junge Gitarist und Komponist Tal Arditi wurde 1998 in Israel geboren. Er wurde als Wunderkind der Gitarre betrachtet und fing mit sechzehn ein Studium bei dem “Jazz Institute” des Rimon Music University an. Mit 18 bekam er dort sein Diplom und entschied sich, nach Berlin zu ziehen. In der deutschen Hauptstadt wurde er bald zu einem gefragten Gitarrist in verschiedenen lokale und internationalen Ensemble. 2017 war er Finalist beim “Conrad Jazz Competition” und 2018 nahm er seine Dewbut-CD auf, live im A-Trane Jazz Club in Berlin, mit Andreas Lang am Kontrabass und Tobias Backhaus am Schlagzeug. In den letzten Jahren wurde Tal trotz seinem jungen Alter zu verschiedenen bekannten Festivals eingeladen, so wie das Umbria Jazz festival in Italien, das XJazz Festival in Berlin und das Red Sea jazz festival in Israel.
Die Grundzüge seines Spiels erlernt der Schlagzeuger Diego Piñera durch Osvaldo Fattoruso in seiner Heimatstadt Montevideo. Als junger Erwachsener bewirbt sich Piñera erfolgreich um Stipendien an der University of Music Havanna und am Berklee College. Die Aufnahme an dem renommierten Musikcollege erscheint Piñera so erreichbar wie ein Trip zum Mars, für den er auf der World Scholarship Tour ein Ticket erspielt. Mit Weggefährten wie Danilo Perez, Jerry Bergonzy und Antonio Sanchez entstehen in diesem Zeitraum erste Aufnahmen. Einen besonderen Meilenstein setzt Diego Piñera rund 10 Jahre und zwei Kontinente später mit seiner dritten Aufnahme my picture, für die er 2015 in New York City ins Studio geht. Im Trio mit Ben Street und Mark Turner veröffentlicht er ein Album, das die Szene aufhorchen lässt: Kritiker schreiben von einem Meisterwerk eines der interessantesten Drummer unserer Zeit.
Gekrönt wird die Veröffentlichung durch sechs Livetermine mit Grammy-Preisträger Donny McCaslin und im März 2017 mit dem ECHO JAZZ ausgezeichnet wird. Auf seinem im Februar 2018 erschienenden Album Despertando hält Piñera an seiner Handschrift fest und erschafft ein komplementäres Gegengewicht zu seinem Vorgängeralbum „My Picture“.
In den letzten Jahren wurde Diego zu den grössten Jazz-Festivals eingeladen, so wie das
North Sea Festival, Jazzfestival „Garana Jazz Festival“ Rumänien, BLUE NOTE Milano, Riga Ritmi Jazzfestival, Dresdener Drumfestival, Jazzfestival „Jazztour“, Festival International Naganagua Venezuela, Bogota Jazzfestival im Teatro Libre, Guangdong Jazzfestival China, Jazzfestival Lima Peru und Malta Jazzfestival.