The Carmen McRae On Tenorsax Project: Tribute To The Most Timey Voice In Jazz

So 01.03. – 19:00 – Eintritt: frei
Leider keine Reservierung möglich.
Wer zuerst kommt, sitzt am besten!

The Carmen McRae On Tenorsax Project
Tribute To The Most Timey Voice In Jazz
Uwe Dohnt ( ts, ss ), Hein Schneider (p), H.D. Lorenz (b), Sven Kalis (dr)
Specials Guests möglich
Opener :
„Supersonic Reeds“ , Saxformation der Leo Kestenberg Musikschule LKMS

Dieses Konzert ist einer der wunderbarsten Sängerinnen
des Jazz gewidmet: Carmen Mcrae.
Ihr Anspruch, Texte in ihrer Bedeutung durch musikalische Ausdrucks-Stärke umso mehr nahezubringen und ihre pianistischen Fähigkeiten und trugen in hohem Maße bei zu einer geradezu unglaublichen Bewusstheit im Spiel mit Melodie und Rhythmus bei, die sie bereits im ersten Teil ihrer musikalischen Karriere bis in die 1960er zu einer der vielversprechendsten Sängerinnen ihrer Zeit machten, in der sie aber immer im Schatten der großen Ella Fitzgerald und Billie Holliday blieb, mit Letzterer sie eng befreundet war und die sie nach eigener Aussage stark beeinflusste.
Dabei beeindrucken speziell die Interpretationen der gereiften Carmen McRae (ab den 80ern) zum Einen durch ein geradezu kosmisches „Laid-Back“, zum Anderen – ähnlich wie die der späten Joni Mitchel – durch fulminate Tiefen, die in kreativsten Verzierungen, von dort über den gesamten Stimmumfang gleitend, den Text in neuem Licht erstrahlen lassen. Muss man wirklich gehört haben, schwer in Worten zu fassen.
Ideengeber : Uwe Dohnt, Saxofonist aus Berlin , studiert und erfahren in und außerhalb von Berlin seit mehr als 30 Jahren in -zig Bands in Jazz, Rock, Latin, Pop, Klassik vom legendären „Blue-Note-Jazz-Orchestra“ über die Brassband Beat’nBlow bis u.a. der aktuellen Saxformation Sax4tett „Foo-Horns“.
Zufällig entdeckte Uwe Dohnt, dass die Lagen, in denen Carmen singt, perfekt auf dem Tenorsax klingen und wunderbar spielbar sind.
Diese spielte er mit, verinnerlichte sie und wird Carmens Interpretation der Stücke genau so spielen, wie Carmen es sang.
Dabei : Standards wie „All the things you are“, „Besame Mucho“, „Body and Soul“, „Bye Bye Blackbird“, „Close to You“, „Sweet Lorraine“, „Speak Low“, alle in immer wieder überraschenden Formen, Taktarten und Re-Harmonisierungen. Für diese Idee konnte er seine guten Bekannten und fantastischen Mitmusiker aus früheren gemeinsamen Projekten gewinnen, deren Vitas Seiten füllen würden, daher googeln oder sich überraschen lassen :
Hein Schneider ( Piano ), H.D. Lorenz (Baß) und Sven Kalis, (Drums,Perc.)
Uwe Dohnt wird das Tenorsaxophon als auch für Solos das Sopransax mit Leben erfüllen.
Bereits ab 19:00 Uhr spielen als Opener die „Supersonic Reeds“, Sax-Formation , 2 bis 6 Saxofone der Leo-Kestenberg Musikschule Tempelhof / Schöneberg.
Diese Veranstaltung ist die Erste von Vieren in 2020 , die vom Verein „Jazz für alle e.V“ mit freundlicher Unterstützung des Jazzclubs Schlot
UND dieses Mal in Kooperation und mit Unterstützung der Leo-Kestenberg Musikschule Tempelhof / Schöneberg ( LKMS ) stattfinden.
Die dieser Reihe innewohnende Idee ist es, neben einer weiteren möglichen Spielestätte für den „Jazz für alle e.V.“ und seine Mitglieder, auch neue Mitglieder zu gewinnen, die vorort auch gerne die ausliegenden Eintrittserklärungen unterzeichnen können.
Darüber hinaus hat sich der Ansatz, vor den „Profi-Konzerten“ Formationen und Bands der Musikschulen als Opener spielen zu lassen, bewährt, denn so lernt das Publikum die kommenden Generationen kennen – und umgekehrt.
Der Eintritt basiert auf Spenden, um die in großer Bereitwilligkeit gebeten wird.
Klangbeispiel dieser Idee ( andere Besetzung, keine Sax-Solos ) :
https://soundcloud.com/uwe-dohnt/sets/carmen-mcrae-on-tenor-live