Windisch/Spallati/Merló

Mo 09.03. – 21:00 – Eintritt: frei
Leider keine Reservierung möglich.
Wer zuerst kommt, sitzt am besten

Julius Windisch (p), Igor Spallati (b), Fermin Merló (dr)

Das Trio Windisch/Spallati/Merló spielt Stücke aus der Feder von Julius Windisch oder anderen Komponisten, die nicht auf der Bühne zu sehen sind. Es geht darum gute handgemachte Musik zu spielen, Risiken einzugehen, genug Freiräume für den Ausdruck jedes Musikers zu lassen und gemeinsam etwas im Moment zu kreieren.

Julius Windisch (*1995) ist ein deutscher Pianist und Komponist der in den Bereichen Jazz und improvisierte Musik arbeitet. Er schloss 2017 seinen Bachelor an der Hochschule der Künste Bern mit dem Prädikat sehr gut ab. Im Juli 2019 schloss er den European Jazz Masters am Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen, mit Austauschsemestern am Jazz Institut Berlin und dem Conservatorium van Amsterdam, ab.
Julius komponiert für viele verschiedene Projekte in Amsterdam, Kopenhagen und Berlin und tourt regelmäßig mit verschiedenen Bands im In- und Ausland. Im Mai 2020 erscheint das Album „Chaos“ seines Quartetts auf Hout Records, als CD und digital. In 2019 erschienen digitale Alben der Projekte „Threshold“ und „Windisch Renfrow Polence Sued“ auf Bandcamp und Streaming Plattformen. In 2018 erschien das Album „Thy Khyber Mass“ des elektronisch improvisierenden Duos „caesarean moons“ als LP und digital, sowie 2017 das Album „Drama“ der Band „Windisch“ als CD und digital.
Igor Spallati (1985) ist ein italienischer, in Deutschland arbeitender Bassist.
Spallati wuchs in Perugia auf und studierte am Jazzinstitut Berlin bei Greg Cohen und John Hollenbeck. 2011 war er der erste Gewinner des Savoy Award of Excellence. Er arbeitete in dieser Zeit u. a. mit Mike Richmond, Dado Moroni, Pietro Tonolo, Gabriele Mirabassi, Fred Hersch, Joe Chambers und trat auf verschiedenen Jazzfestivals wie Jazz Baltica und Umbria Jazz auf. Seit Ende der 2000er-Jahre arbeitete er mit Simon Kanzler und mit Anna Webber. Er ist Mitglied des Rosen Quintett (mit Benedikt Joch, Edith Steyer, Kay Lübke und Nikolaus Neuser); ferner spielte er u. a. mit Clara Haberkamp, Fuasi Abdul Khaliq, Markus Ehrlichs Flexible Eingreiftruppe, Florian Menzel, Olga Amelchenko, Musina Ebobissé, Uri Gincel/Moritz Baumgärtner, und Volker Schlott.
Fermín Merlo (*1992 in Buenos Aires) spielt Schlagzeug seit er 9 Jahre alt ist, erhielt Unterricht bei Pepi Taveira, Manuel Caiza, Carto Brandán, Martín Lambert and Eloy Michelini. Mit 12 begann er in unterschiedlichen Formationen zu spielen mit Hernán Merlo, Enrique Norris, Carlos Lastra, Patricio Carpossi, Juan Pablo Arredondo, Marcelo Gutfraind, Ernesto Jodos and Paula Shocron, among others. Mit 15 reiste er nach New York und nahm Unterricht bei Tony Malaby, Nasheet Waits, Barry Altschul and Johnathan Blake. Seit Anfang 2019 wohnt Merló in Berlin.